Der Staatsanwalt Gaetano Bono, der die Ermittlungen zum Tod des 43-jährigen Stefano Paternó, eines Marineunteroffiziers im Dienst auf dem Stützpunkt Augusta (Syrakus), leitet, welcher am 9. März letzten Jahres in seinem Haus in Misterbianco (Catania, Sizilien) fünfzehn Stunden nach der Verabreichung seiner ersten Dosis des AstraZeneca-Impfstoffs verstarb, bemüht sich um eine vollständige Aufklärung des Zwischenfalls, um festzustellen, was mit Herrn Paternó geschehen ist.

Das Ergebnis seiner Untersuchung könnte auch Aufschluss über andere Untersuchungen (derzeit etwa zehn) geben, die in ganz Italien wegen verdächtiger Todesfälle im Zusammenhang mit der ersten Impfstoffdosis eingeleitet wurden. Es war derselbe Staatsanwalt, der eine europäische Ermittlungsanordnung erließ, indem er neue „technisch nicht wiederholbare“ Untersuchungen anordnete, um die Art und die Merkmale des Inhalts der Flaschen des AstraZeneca-Impfstoffs für sechs Chargen festzustellen. Die Flaschen sollten an das niederländische Rivm – Nationales Institut für öffentliche Gesundheit und Umwelt – zur Untersuchung geliefert werden.